Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 werden die insgesamt 705 Sitze für die nächste Legislatur vergeben. Deutschland wird dann mit weiterhin 96 Abgeordneten vertreten sein. Die Mandatsträger werden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Freien Berufe an entscheidender Stelle mitgestalten und die für die Freien Berufe relevanten Legislativvorhaben begleiten. Als Entscheider und Multiplikatoren sind die Europa-Abgeordneten erste Adressen, mit denen der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) den Austausch zu den Argumenten für die Freiberuflichkeit fortsetzt. Der BFB hat gemeinsam mit seinen Mitgliedern – u.a. mit dem Verband der Freien Berufe Hamburg – die wesentlichen Forderungen der Freien Berufe in ein Positionspapier gegossen. Dieses ist eine erste Matrix für die Arbeit des neunten Europäischen Parlamentes. Der BFB wirbt beispielsweise für die Stärkung des freiberuflichen Rechtsrahmens im Dienstleistungsbinnenmarkt. Zudem dringt er auf eine europaweit umfassende und belastbare statistische Datenerhebung zu den Freien Berufen, die sich eben nicht nur an rein ökonomisch orientierten Standards ausrichtet.

BFB-Kurzpositionen zur Europawahl 2019